Home > Information > News > Newsmeldung

Voodoozauber

Bei der Verleugnung von Gesundheitsschäden durch elektromagnetische Strahlung setzt das Bundesamt für Gesundheit neuerdings auf Voodoozauber und Kaffeesatzlesen und verneint den Nutzen der Baubiologie und von Abschirmungen.
Im Interview mit der Sonntagszeitung vom 9.Aug.09 kommt die Strahlendoktorin Marjana Moser-Antic vom BAG erneut zum Schluss dass es so etwas wie Elektrosensibilität gar nicht gebe. Frau Dr. Moser hat weder eine Ausbildung in Medizin noch in Biologie, sondern hat an der UNI Zagreb in Teilchenphysik promoviert. 
Da verwundert es einem kaum, dass sie in der Sonntagszeitung erneut von sich gibt, die Schweizer Behörden würden von der Elektrobiologie abraten. Die Bundesämter für Gesundheit und Umwelt sowie das Bundesgericht sähen «keinen Nachweis für einen objektiven Kausalzusammenhang zwischen elektromagnetischen Feldern und den von elektrosensiblen Personen beklagten Symptomen.» 

Frau Dr. Moser-Antic im Interview wörtlich: " Eine Abschirmung ist nicht möglich, wenn wir die Strahlung nutzen möchten. Das BAG setzt sich für maximalen Nutzen bei minimaler Strahlung ein. So geben wir Tipps, wie Strahlung reduziert werden kann. Die strengeren, elektrobiologischen Massnahmen können wir nicht empfehlen. Denn es fehlt klar ein Nachweis für ein Gesundheitsrisiko. Die Elektrosnsibilität konnte bis heute nicht objektiv nachgewiesen werden."
Und auf den Vorwurf, die Behörden würden die Gefahren des Elektrosmogs nicht ernst nehmen meint Frau Dr. Moser: 
„Das stimmt nicht. Wir haben mögliche Gesundheitsrisiken mittels wissenschaftlicher Literatur und die stärksten Geräte durch eigene Messungen untersucht. Unsere Empfehlungen basieren also auf harten Fakten. Zudem laufen zurzeit mehrere vom Bund finanzierte Forschungsprojekte zur besseren Abschätzung der gesundheitlichen Risiken.“
Gigaherz hat bereits vor Jahresfrist aufgedeckt auf welcher Art von Fakten und Messungen das BAG seine „sorgfältig“ recherchierten Empfehlungen abgibt. 
Sehen Sie dazu unter http://www.gigaherz.ch/1368 nach.
Lobend erwähnt hier Frau Dr. Moser-Antic unter anderem höheren technischen und medizinischen Unsinn auch eine Studie des psychiatrischen Bezirksklinikums Regensburg. Die Doktoren und Doktorinnen Ulrich Frick, Michael Landgrebe, Simone Hauser, Göran Hajak und Peter Eichhammer steckten 15 elektrosensible und 15 nicht elektrosensible Probanden kurzerhand in einen Computer-Tomographen, welcher an und für sich im Innern ein Magnetfeld von 3 Tesla erzeugt. 3 Tesla entspricht einem Magnetfeld von 2'388'000A/m und ist rund 16 Millionen mal höher als das Feld, welches ein Handy unter Worst-Case-Bedingungen am Kopf eines Menschen erzeugt. Wie hätten die Probanden da noch ein Handy mit seinen 0.150A/m erkennen sollen?
 
Da in einem solch gigantischen Magnetfeld jedes Handy den Geist aufgibt, arbeiteten die Weisskittel nur mit dem Placebo-Effekt und gaukelten den Probanden nur vor, sie würden jetzt zusätzlich abwechslungsweise noch mit oder ohne einem Handy bestrahlt. 

<<<Bilder links:  
Nur anhand der Aufnahmen aus dem Tomographen wollten die Scharlatane in Weiss herausgefunden haben, dass jedesmal, wenn das Handysymbol aufleuchtete, die Elektrosensiblen mit Angst reagiert hätten, indem angeblich das „Angstzentrum im Gehirn aufgeleuchtet habe. Und es in der Folge nur die Angst und nicht der Elektrosmog sei, welcher die Leute erkranken liessen. 
Kommentar von Frau Dr. Moser-Antic über diese Studien im DMF-Programm :  
            
             >  sehr gute Studiendesignes, manchmal sehr orginell
            
             > passende Methoden in guter Qualität
Dem „Kronjuwel“ im Deutschen Mobilfunkforschungsprogramm den Garaus gemacht hat jetzt die kritische Wochenzeitschrift „der Beobachter“ in seiner Ausgabe Nr.15 vom 24. Juli 09. Im Artikel „Der Computer wird Psychiater“ schreibt die Verfasserin Daniela Kuhn: 
Psychische Prozesse lassen sich damit nicht interpretieren und das Wesen von psychischen Erkrankungen wie Depressionen oder Schizophrenie erst recht nicht .Die Bilder welche die funktionelle Magnetresonanztomographie liefert, zeigen bloss wie hoch die Konzentration des im Blut gelösten Sauerstoffes ist. Daraus lässt sich auf die Aktivität der jeweiligen Nervenzellengruppen bestimmter Hirnregionen schliessen.  Hohe Aktivität ist auf den Bildern rot eingefärbt, niedrige blau.
Neugierig gemacht fragte Gigaherz bei der Autorin nach der Quelle dieser Erkenntnis. Da taten sich wahre Abgründe auf. In der seriösen Wissenschaft spricht man nämlich von solchen Experimenten die Teil des deutschen Mobilfunkforschungsprogrammes waren, und von Frau Dr. Moser vom BAG als "sehr gute Studiendesignes, manchmal sehr orginell und passende Methoden in guter Qualität" gepriesen wurden, von Voodoozauber und Kaffeesatzleserei.   Beitrag von Hans-U. Jakob, 12.8.09

Toolbox
Print Drucken
Acrobat PDF
Arrow Right Weiterempfehlen
RSS RSS Abonnieren

Veröffentlicht
18:07:07 12.08.2009
Quelle
http://gigaherz.ch/pages/home.php